Am 6. März feiern Menschen in über 150 Ländern der Erde den Weltgebetstag der Frauen. „Kommt! Bringt eure Last.“ So lautet das diesjährige hoffnungsverheißende Motto, angelehnt an Matthäus 11, 28-30. Damit laden Christinnen aus Nigeria uns ein, uns von ihrer Hoffnung und Stärke inspirieren zu lassen.
Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas – vielfältig, dynamisch und voller Kontraste. Das Land ist geprägt von sozialen, ethnischen und religiösen Spannungen. Islamistische Terrorgruppen wie Boko Haram verbreiten Angst und Schrecken. Korruption, mangelnde Infrastruktur, Umweltverschmutzung und der Klimawandel führen zu Hunger, Armut, Perspektivlosigkeit und Gewalt.
In dieser existenzbedrohenden Situation schenkt der Glaube vielen Menschen Hoffnung, von der uns christliche Frauen aus Nigeria berichten – in Gebeten, Liedern und berührenden Lebensgeschichten. Es ist eine Einladung zur Solidarität, zum Gebet, zur Hoffnung und dazu, unsere eigenen Lasten vor Gott zu bringen.
Wir – das sind Frauen aus der Evangelischen Marienkirchgemeinde, aus der Katholischen Pfarrei Heilige Maria Magdalena Leipzig-Ost und aus der Neuapostolischen Kirchgemeinde Leipzig-Mitte – laden Sie herzlich ein, am Freitag, den 6. März um 17 Uhr, unseren ökumenischen Gottesdienst in der Neuapostolischen Kirche (Sigismundstr. 5) zu besuchen. Ein barrierefreier Zugang ist vorhanden.
Nach interessanten Länderinformationen freuen wir uns auf Gebet und gemeinsame Musik sowie Zeit für Austausch und Begegnung bei landestypischen nigerianischen Speisen. Gern können dazu „kulinarische Spenden“ mitgebracht werden. Beispiel-Rezepte aus Nigeria für das Mitbring-Büffet finden sich unter weltgebetstag.de/aktueller-wgt/nigeria/materialien-downloads/rezepte-26. Büffetbeiträge können dann im Yopad eingetragen werden: https://yopad.eu/p/Buffetbeiträge_Weltgebetstag_Nigeria
Jede/r ist herzlich willkommen. „Kommt! Bringt eure Last.“ Frauen, die Interesse haben, den ökumenischen Gottesdienst mitzugestalten, können sich über weltgebetstag-stoetteritz@t-online.de oder bei Anna-Sylvia Goldammer melden.